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17.10.2017 02:20:50


Herzlich willkommen auf der Homepage der Schule Sempach


Die Stadtschulen Sempach haben am Montag, 14. August 2017 erfolgreich ihren Unterricht aufgenommen. Die neuen Erstklässler und deren Eltern wurden von der ganzen Schule feierlich empfangen.
Es werden in 30 Klassen 552 Kinder und Jugendliche von rund 80 Lehrpersonen unterrichtet. Zusätzlich zu den vier bisherigen Kindergärten musste in Folge des zweijährigen Kindergartens ein fünter Kindergarten eröffnet werden.

Der Schulhausneubau ist sowohl zeitlich wie auch finanziell auf Kurs.

Wir wünschen allen einen guten und erfolgreichen Start ins neue Schuljahr 2017/2018.

EXTERNE SCHULEVALUATION

In der Zeit vom 6. bis 16. Februar 2017 wurde unsere Schule von der Abteilung Schulevaluation der Dienststelle Volksschulbildung evaluiert. Nun liegt ein provisorischer Bericht vor. Die externe Evaluation vermittelt eine systematische und umfassende Aussensicht unserer Schule und zeigt unsere Stärken und Schwächen auf.

Erfreulicherweise schneidet unsere Schule mit einem guten Ergebnis ab. Folgende Bereiche wurden besonders positiv beurteilt: Die Schule fördert ein Klima, in dem sich die Lernenden ernst genommen und wohl fühlen. Die Lehrpersonen gestalten einen strukturierten und zielgerichteten Unterricht. An der Schule sind geeignete Leistungsstrukturen eingerichtet. Die Schulleitung unterstützt die Lehrpersonen wirkungsvoll und ist hoch akzeptiert. Sowohl die Lernenden wie auch die Eltern sind mit der Schule insgesamt gut zufrieden. In einzelnen Bereichen ist ein Entwicklungspotential erkennbar. Namentlich wird die Gesamtschule noch zu wenig als Einheit wahrgenommen. Differenzierende Lernangebote sind erst punktuell vorhanden und ein von allen getragenes Schulprofil ist trotz verbindendem Jahresmotto noch wenig ausgebildet. Ferner könnten verbindliche Absprachen unter den Lehrpersonen die stufeninterne und stufenübergreifende Zusammenarbeit wirkungsvoller gestalten.

Ich danke allen herzlich, die einen mündlichen oder schriftlichen Beitrag zur wirkungsvollen Weiterentwicklung der Stadtschulen Sempach geleistet haben.

Tony Boog, Rektor
Weitere Informationen finden Sie direkt unter Dokumente.

Lehrplan 21
Wozu ein neuer Lehrplan?

Mit einem gemeinsamen Lehrplan werden die Ziele der Volksschule in der Deutschschweiz harmonisiert. Damit werden die bildungspolitischen Vorgaben der Bundesverfassung umgesetzt.
Ein gemeinsamer Lehrplan erleichtert die Mobilität von Familien mit schulpflichtigen Kindern sowie von Lehrpersonen.
Ein gemeinsamer Lehrplan ist die Grundlage für die Koordination der Lehrmittel und erleichtert die gemeinsame Entwicklung von Lehrmitteln für die deutschsprachige Schweiz.
Ein gemeinsamer Lehrplan ist ein weiterer Schritt zur inhaltlichen Harmonisierung der Aus- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer.
Ein gemeinsamer Lehrplan dient als Grundlage zur Entwicklung von Instrumenten zur förderdiagnostischen Leistungsmessung, die in der ganzen Deutschschweiz eingesetzt werden können.
Die nachobligatorische Ausbildung, die Berufsausbildung, die Fachmittelschulen und gymnasiale Maturitätsschulen sind auf Bundesebene geregelt. Die Jugendlichen müssen also im nachobligatorischen Bereich in der ganzen Schweiz denselben Anforderungen genügen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Ziele und Inhalte der Volksschule einheitlicher zu gestalten.
Was ist neu am Lehrplan 21?
Im neuen Lehrplan wird der Bildungsauftrag an die Schulen kompetenzorientiert beschrieben. Es wird beschrieben, was alle Schülerinnen und Schüler wissen und können. Der Lehrplan 21 zeigt, wie die einzelnen Kompetenzen über die ganze Volksschulzeit aufgebaut werden. Er legt Grundansprüche fest und formuliert weiterführende Kompetenzstufen.
Enthält der Lehrplan 21 auch Bekanntes?
Ja, der Lehrplan 21 enthält vieles, was sich bereits in den heute in den Kantonen gültigen Lehrplänen findet. Denn die aktuell geltenden Lehrpläne waren eine wichtige Quelle bei der Erarbeitung des Lehrplans 21. Viele der heute gebräuchlichen Lehrmittel insbesondere in Deutsch, Fremdsprachen und Mathematik können weiterhin eingesetzt werden.
Welche Veränderungen kommen mit der Kompetenzorientierung auf die Schulen und Lehrpersonen zu?
Der Lehrplan 21 stellt transparent, verständlich und nachvollziehbar dar, was die Schülerinnen und Schüler wissen und können müssen. Mit der Kompetenzorientierung im Lehrplan 21 wird signalisiert, dass der Lehrplan nicht bereits erfüllt ist, wenn der im Lehrplan aufgelistete Stoff im Unterricht behandelt wurde, sondern erst dann, wenn die Kinder und Jugendlichen über das nötige Wissen verfügen und dieses auch anwenden können. Es geht nicht nur um Lerninhalte, sondern auch um die Strategie, wie ich mir Wissen aneignen kann.
Grundsätzlich geht es um die Fähigkeit, Probleme in einem sozialen Kontext angemessen und verantwortungsvoll zu lösen. Im Idealfall kommt es zur Verbindung von Wissen, Können und Wollen. Dieses Wollen ist für Lernprozesse von grösster Wichtigkeit. Die Lehrpersonen müssen einen Unterricht anbieten, der attraktiv, problemorientiert und mit spannenden Aufgaben gespickt ist. Der Unterricht soll den Kindern und Jugendlichen Lust aufs Lernen machen.
Schülerinnen und Schüler eines kompetenzorientierten Unterrichts…
  • kennen eigene und an sie gestellte Ziele und Anforderungen,
  • erwerben und erweitern ihre Fähigkeiten in Anwendungssituationen,
  • nutzen Rückmeldungen für ihr Lernen,
  • übernehmen Verantwortung für ihr Lernen,
  • reflektieren ihre Lernprozesse.
Wie werden Kompetenzen im Schulalltag und beurteilt und bewertet?

Selbstbeurteilung
Die Selbstbeurteilung meint das Bemühen der SchülerInnen, ihr eigenes Denken, Fühlen und Handeln zu reflektieren, einzuschätzen und gegebenenfalls zu bewerten. Die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung und Selbstbeurteilung ist alters- bzw. entwicklungsabhängig und muss kontinuierlich geübt und gelernt werden.
Formative Beurteilung
Zum kompetenzorientierten Unterricht gehören konstruktive Rückmeldungen an die Lernenden. Sie sind ein zentrales Merkmal der Unterrichtsqualität und befördern nachweislich das Lernen und den Kompetenzerwerb. Es ist heute nicht mehr nur interessant, wie das Ergebnis lautet. Wichtig ist herauszufinden, auf welchem Weg der Schüler zu einer Lösung gelangt ist. Die Lehrperson sieht, was der Schüler verstanden hat, wo allenfalls noch etwas unklar ist und kann entsprechend Feedback geben. Das alles geschieht während dem Unterricht.
Der Umgang mit Fehlern hat einen unmittelbaren Einfluss auf die Lern- und Leistungsmotivation der SchülerInnen. Je mehr positive Fehlerkultur in einer Klasse besteht, desto besser sind die Leistungen der SchülerInnen. Je mehr Fehler beim Üben gemacht werden dürfen, desto sicherer ist das Wissen der SchülerInnen und desto weniger Fehler passieren bei Prüfungen.
Summative Beurteilung
In der abschliessenden summativen Beurteilung wird überprüft, ob die SchülerInnen die festgelegten Ziele erreicht haben. Schriftliche und mündliche Prüfungen, handlungsorientierte Überprüfungsformen, produkteorientierte Überprüfungsformen sowie Standortbestimmungen kommen zum Einsatz. Die Zeugnisnoten sind das Ergebnis einer ganzheitlichen Gesamtbeurteilung.
Welche Bedeutung hat das Wissen?
Kompetenz ist die Verbindung von Wissen, Können und Wollen. Schülerinnen und Schüler können nur dann kompetent handeln, wenn sie über das notwendige Wissen verfügen. Insofern bedeutet die dem Lehrplan 21 zugrunde liegende Idee der Kompetenzorientierung keine Abkehr von einer fachlichen Wissens- und Kulturbildung.

Mit dem Lehrplan 21 entwickeln wir eine Schule des Denkens und kommen weg von der Schule des Auswendiglernens.

Schulleitung Sempach

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Datum Neuigkeiten
11. Mai 2017 Lehrplan 21