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Luegsch


Das Projekt „Luegsch“ ist eine Alkoholpräventionskampagne, welche zum Ziel hat, die gesetzlichen Jugendschutzbestimmungen – wenn es um Alkoholausschank geht - konsequent umzusetzen.

Luegsch-Bändel
In den letzten Jahren ist aufgefallen, dass Jugendliche oft leicht an Alkohol gelangen und diesen exzessiv konsumieren. Diesem Thema hat sich die Jugendanimation Sempach im Jahr 2005/06 angenommen und verfolgt es heute noch konstant. Unterstützung erhalten die lokalen Behörden und Jugendarbeitende seit dem Jahr 2007 von der Fachstelle Suchtprävention DFI mittels Vorlagen, Unterlagen, Materialien und Beratung. Das Projekt stiess auf grossen Anklang. Daher entschied sich die Jugendanimation Sempach das Projekt an den DFI abzutreten und so kantonal zugänglich zu machen.

Das Projekt LUEGSCH verfolgt das Ziel, dass mit klaren Altersregelungen und geschultem Personal der Jugendschutz umgesetzt wird. Bei Festivitäten, wo Jugendliche zugelassen und alkoholische Getränke abgegeben werden, wird seitens der Gemeinde eine Zusatzbewilligung eingefordert. Die Jugendanimation Sempach stellt als Gegenleistung gratis Hinweisschilder, Kontrollbänder, Unterlagen und Beratung für Veranstalter, Gastronomen und Öffentlichkeit zur Verfügung. Diese können per E-Mail bestellt werden. Zur Umsetzung gehörte auch, dass eine Informationsveranstaltung für Festveranstalter durchgeführt und die konkrete Umsetzung des Jugendschutzes behandelt wurde.

Des Weiteren werden in Workshops Ideen von Gastrobetrieben und Verkaufsstellen erarbeitet, wie der Jugendschutz beim Alkoholverkauf eingehalten werden kann. Auch hier werden Hinweisschilder für Kasse und Bar seitens der Jugendanimation Sempach zur Verfügung gestellt. Testkäufe durch Jugendliche runden das Projekt ab.

Das Projekt LUEGSCH löst nicht alle Probleme rund um den Alkohol, aber es ist ein wichtiges Puzzleteil einer umfassenden Suchtprävention in den einzelnen Gemeinden.

Die Zusatzbewilligung, eine Checkliste oder weitere Informationen findet ihr unter http://www.akzent-luzern.ch/luegsch.



 

Selbstbehauptung


In Gesprächen und Rollenspielen setzen wir uns mit Themen wie Ängste, Gewalt und Auftreten auseinander.

  • Grenzen setzen lernen (Wörter, Körperhaltung)
  • Stärkung der Persönlichkeit/des Selbstvertrauens
  • Gefahrensituationen erkennen
  • erleben der eigenen Stärken und Kräfte
  • einfache, effiziente Selbstverteidigungstechniken lernen

Mit diesen Schlagwörtern machte die Jugendarbeit in Zusammenarbeit mit Maria Frank Werbung für die Selbstverteidigungskurse, welche für Mädchen der 1.-3. Oberstufe alljährlich angeboten werden. Jährlich wird dabei maximal 14 Mädchen pro Kurs die Chance gegeben ihr Selbstbewusstsein zu erweitern.

Maria Frank, welche die Kurse in den letzten Jahren immer geleitet hat, stammt selber aus Sempach und ist Mitglied und Kursleiterin von PALLAS (Schweizerische Interessensgemeinschaft Selbstverteidigung für Frauen und Mädchen). In 8 Lektionen à 90 min. macht sie den Mädchen Mut zur Selbstverteidigung und zu selbstbewusstem Auftreten.
Nebst Grifftechniken legt sie auch starken Wert auf verbale Verteidigung, die bereits mit einem klaren und einfachen NEIN beginnt. Höhepunkt des Kurses ist immer das Zerschlagen mit gestrecktem Handrücken eines ca. 1.5cm dicken Holzbrettchens. Ein Akt, welcher den Mädchen zeigt was in ihnen steckt und bisher noch keine nicht geschafft hat.

Weitere Infos:
Schweizerische Interessengemeinschaft
Selbstverteidigung für Frauen und Mädchen
www.pallas.ch
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