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Projekte zur Artenförderung - Jahr der Biodiversität 2020


Während dem Jahr der Biodiversität werden auf dem Gemeindegebiet verschiedene Kleinprojekte zur Förderung der Artenvielfalt, mit Schwerpunkt Kleintierförderung umgesetzt. Diese werden hier laufend vorgestellt.

Flyeraktion und Samensäckli
Im Januar wird mit einer Flyeraktion auf das Jahr der Biodiversität 2020 aufmerksam gemacht. Die Flyer werden in alle Sempacher Haushalte versandt und enthalten je ca. ein Gramm Wildblumensamen. An einem sonnigen Standort können damit einheimische Blumen und Gräser geplflanzt werden, die besonders viele Insekten anlocken. Wer keinen eigenen Garten besitzt kann die Blumen auch in einem grossen Topf auf dem Balkon pflanzen.
Blühen die Blumen bei Ihnen besonders schön? Dann schicken Sie uns ein Foto: E-Mail

Fledermäuse
Die 5. Klasse von Frau Ruth Gerber hat im Werkunterricht Fledermauskästen hergestellt. Einige Schüler haben für ihren Kasten gleich zu Hause einen geeigneten Platz gefunden. Die übrigen Kästen können ab dem 1. März bei der Stadtverwaltung kostenlos abgeholt werden.
Die Kästen sind aus naturbelassenem Holz gefertigt und ca. 30 cm x 40 cm x 13 cm gross (b x h x t). Sie benötigen einen wettergeschützten Standort in mindestens 4 Metern Höhe, der frei anfliegbar ist, also nicht hinter einem Baum oder ähnlichem verborgen ist. Idealerweise ist der Standort nach Süd-Ost oder Osten ausgerichtet.
In Sempach sind mindestens 6 Fledermausarten heimisch. Sie leben bevorzugt in der Nähe von Buntbrachen und Gewässern. Fledermäuse essen bis zu 2000 Insekten pro Nacht. Deshalb profitieren sie, wie alle Kleintiere von einer vielfältigen und naturnahen Umgebung.

Mehlschwalben
Sowohl an der Seevogtei-Scheune und am Wöschhüsli haben früher Mehlschwalben gebrütet. Mit Kunstnestern sollen diese nun wieder angesiedelt werden. Um den Vögeln ideale Bedingungen zu schaffen, werden in unmittelbarer Nähe Bodenstellen mit lehmhaltigem Nistmaterial geschaffen. Das Projekt wird von Stefanie Michler von der Vogelwarte und Fabian Stofer von der Umwelt- und Energiekommission professionell begleitet.
Die Mehlschwalbe ist eine Prioritätsart der Artenförderung Vögel Schweiz, da ihre Bestände seit den 1990 Jahren abnehmen. In Sempach sind noch einige Kolonien bekannt, unter anderem in Kirchbühl.

 

Weitere Projekte folgen

 

 

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