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Projekte zur Artenförderung - Jahr der Biodiversität 2020


Während dem Jahr der Biodiversität werden auf dem Gemeindegebiet verschiedene Kleinprojekte zur Förderung der Artenvielfalt, mit Schwerpunkt Kleintierförderung umgesetzt. Diese werden hier laufend vorgestellt.

Fledermauskästen


Fledermäuse
Die 5. Klasse von Frau Ruth Gerber hat im Werkunterricht schöne Fledermauskästen hergestellt. Einige der Kästen können auf dem Schulgelände, am Schulhaus und der Turnhalle Tormatt angebracht werden, andere werden an gemeindeeigenen Gebäuden oder solchen der Korporation Sempach aufgehängt.

In Sempach sind mindestens 6 Fledermausarten heimisch. Sie leben bevorzugt in der Nähe von Buntbrachen, Gewässern und Wäldern. Wie fast alle Kleintiere profitieren sie von einer naturnahen, strukturreichen Umgebung mit vielen einheimischen Gewächsen. Fledermäuse essen bis zu 2000 Insekten pro Nacht! Die Fledermauskästen dienen tagsüber als Rückzugsort. Sie werden so aufgehängt, dass sie der Morgensonne ausgesetzt sind, damit sich die Tiere nach der nächtlichen Jagt aufwärmen können.

Wir danken Ruth Gerber und Ihren Schülerinnen und Schülern herzlich für Ihr Engagement!

Weitere Informationen über Fledermäuse und wie sie diese schützen können erhalten sie unter www.fledermaus.info

Flyeraktion und Samensäckli
Im Januar wird mit einer Flyeraktion auf das Jahr der Biodiversität 2020 aufmerksam gemacht. Die Flyer werden in alle Sempacher Haushalte versandt und enthalten je ca. ein Gramm Wildblumensamen. An einem sonnigen Standort können damit einheimische Blumen und Gräser geplflanzt werden, die besonders viele Insekten anlocken. Wer keinen eigenen Garten besitzt kann die Blumen auch in einem grossen Topf auf dem Balkon pflanzen.
Blühen die Blumen bei Ihnen besonders schön? Dann schicken Sie uns ein Foto: E-Mail

Mehlschwalben
Sowohl an der Seevogtei-Scheune und am Wöschhüsli haben früher Mehlschwalben gebrütet. Mit Kunstnestern sollen diese nun wieder angesiedelt werden. Um den Vögeln ideale Bedingungen zu schaffen, werden in unmittelbarer Nähe Bodenstellen mit lehmhaltigem Nistmaterial geschaffen. Das Projekt wird von Stefanie Michler von der Vogelwarte und Fabian Stofer von der Umwelt- und Energiekommission professionell begleitet.
Die Mehlschwalbe ist eine Prioritätsart der Artenförderung Vögel Schweiz, da ihre Bestände seit den 1990 Jahren abnehmen. In Sempach sind noch einige Kolonien bekannt, unter anderem in Kirchbühl.

Naschgarten am See
Der Werkdienst, die Stadtverwaltung und die UEK werden in einem gemeinsamen Projekt mit der Agentur Umsicht aus Luzern im Herbst 2020 am Rand des Spielplatzes Seeallee einen Naschgarten erstellen. Der Garten mit verschiedenen Beerenpflanzen wird öffentlich zugänglich sein.

Zwischennutzung Postgelände
Auf der Schotterfläche beim Gelände der ehemaligen Post konnte eine Wildstaudenmischung ausgesät werden. Auf dem kiesigen Untergrund entwickeln sich in den nächsten zwei Jahren einheimische Wiesenblumen wie die Wiesenschafgarbe und Pionierpflanzen wie die Wegwarte und die Königskerze. Wild- und Honigbienen, Hummeln und Schmetterlinge werden hier ihre Nahrung sammeln können und Nist- und Winterquartiere finden. Es handelt sich um eine Zwischennutzung bis zur Umsetzung des Projektes Eingangspforte / Schulhauskurve.

 

Weitere Projekte folgen

 

 

 
 
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