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Pfarrkirche St. Stephan

Homepagehttp://www.pfarreisempach.ch/index.php?Kirchen-Kapellen-Friedhof

Pfarrkirche St. Stephan


Beschreibung
Die heutige Pfarrkirche St. Stefan besass eine Vorgängerin, die auf dem heutigen Denkmalplatz neben dem Stadtkeller stand. Alte Darstellungen zeigen eine Kirche mit dreiseitig geschlossenem Chor und einen Turm mit Satteldach. Auf andern Bildern besitzt die Kirche einen Turm mit Zwiebelkuppel und Laterne. Sie war sehr klein.

Die alte Stadtkirche ist 1375 neben St. Martin erwähnt, muss aber älter gewesen sein, wird doch 1361 ein Liebfrauenaltar gestiftet. Die erste Kirche ist offensichtlich vor 1420 abgebrannt. Weitere Baunachrichten fliessen eher spärlich. Ende des18.Jh. war die Kirche sehr baufällig und ein Gutachten des Holzwerkmeisters Josef Ritter und des Baumeisters Niklaus Purtschert legte 1803 die Unmöglichkeit einer Reparatur dar, worauf die Kirchgemeinde 1804 einen Neubau beschloss. Die alte Kirche brach man 1832 ab. Abgelehnte Vorschläge, der Tod des vorgesehenen Baumeisters (Josef Purtschert), Streitigkeiten über den Standort der neuen Kirche, Fragen der Finanzierung durch alle Kirchengenossen und wirtschaftliche Einbrüche (1816/1817) verzögerten den Beginn des Neubaues bis Ende der 20-iger Jahre. Sie wurde schliesslich nach Plänen der Gebrüder Händli und Jost Kopp in klassizistischer Art errichtet. Die Situierung der Kirche ist typisch für den Wandel der städtebaulichen Verhältnisse zu Beginn des 19. Jh.: Sie durchbricht die mittelalterlichen Ringmauern und versucht mit dem Terrain vor der Kirche eine Platzwirkung zu erzielen. Geweiht wurde die Kirche am 27. August 1831. 1969 wurde die Kirche letztmals innen renoviert. Ihr heutiges Erscheinungsbild ist Ergebnis der Aussenrenovation von Jahr 2000.

Stukkaturen, Hoch und Seitenaltäre, sowie die Kanzel sind Arbeiten der Vorarlberger Johann und Josef Moosbrugger(1830-1832). Die drei Figuren an der Westfassade stammen von Josef Amberg, Büron, die Altarbilder malte der Zuger Franz Menteler (1831/32). Das Hochaltarblatt zeigt eine eindrückliche Kreuzigung, das Oberblatt den Kirchenpatron St. Stefanus, daneben stehen die Apostelfürsten Petrus und Paulus. Der rechte Seitenaltar zeigt die Osterszene, im Medaillon St. Martin, der linke Seitenaltar Maria Himmelfahrt, im Oberblatt St. Josef. Die ovale Kanzel trägt Medaillons mit dem Gleichnis vom Sämann und der Samariterin am Jakobsbrunnen. Die Orgel im alten Prospekt umfasst 33 Register und wurde 1972 neu errichtet. 1967 wurde das Geläute erweitert, 1963/64 der Friedhof neu angelegt und die Totenhalle gebaut.

Die Kontaktdaten für eine Reservation finden Sie auf der Homepage der Pfarrei Sempach (siehe Link oben).

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